Cuentaviñas

Cuentaviñas – Wein als Geschichte

Der Name des Projekts ist ein Wortspiel, inspiriert vom Begriff „Cuentacuentos“ – im besten Sinne verstanden als eine fantastische Geschichte, die unterhält und Freude bereitet. So wie jede Geschichte sorgfältig erzählt wird, verfolgt Eduardo Eguren – Sohn von Marcos Eguren (Sierra Cantabria, Teso La Monja) - mit jeder Parzelle seines Weinbergs seine eigene Leidenschaft: jede Rebe, jedes Stück Land ist eine „Geschichte“, die erzählt werden möchte.
Bei Cuentaviñas geht es nicht nur um die Herstellung von Wein, sondern um dessen Kultivierung. Jede Traube, jede Lage wird bewusst ausgewählt, um die Einzigartigkeit des Terroirs in jeder Flasche zum Ausdruck zu bringen.

Die Idee von Cuentaviñas begann aus dem Unternehmergeist eines unruhigen Geistes, der den Mut hatte, seine eigenen Visionen zu verwirklichen. Eduardo verabschiedete sich entschlossen von einem komfortablen Leben im Familienprojekt, um seine eigene Geschichte zu schreiben – mit Leidenschaft, Mut und einem Traum. Gemeinsam mit seiner Frau, Carlota González, Unternehmerin aus familiärer Tradition, gründeten sie das Projekt Cuentaviñas und verliehen ihm Leben und Energie.

Im Zentrum steht stets der Weinberg: Alles beginnt im Ursprung, und ohne einen starken Anfang ist es schwer, ein großartiges Ende zu schreiben. Eduardo, tief verbunden mit San Vicente de la Sonsierra, spürt die Notwendigkeit, in dieser Heimat zu bleiben. Mit der Geduld, die nur langsam gereifte Projekte haben, erkunden er und Carlota die Dörfer zu Füßen des Toloño, auf der Suche nach etwas, das ihre Begeisterung weckt – ein Stück Land, das ohne Worte ausdrückt, was Eduardo in sich trägt.

In Peciña, einem kleinen Ortsteil von San Vicente de la Sonsierra, finden sie genau das, wonach sie suchen. Mit kaum einem Einwohner und wenigen, aber restaurierten Steinhäusern, alten Weinpressen und Waschplätzen strahlt das Dorf die Ruhe und Authentizität vergangener Zeiten aus. Für Eduardo ist es fast wie eine Reise in ein altes Märchen: Peciña verkörpert die Essenz dessen, was er in seinen Weinen ausdrücken möchte.

Zusätzlich spürt er eine tiefe persönliche Verbindung: Sein Großvater mütterlicherseits wurde über viele Jahre „el Peciñero“ genannt. Ob er den Ort wählt oder der Ort ihn – es entsteht ein perfektes Zusammenspiel von Herkunft, Geschichte und persönlicher Passion.