DO TORO

Als historisches Weingebiet hat Toro ein riesiges Comeback in den letzten fünfzehn Jahren erlebt. Lange galten die Weine als rückständig und sehr alkoholstark. Schon seit Ende der 1970er Jahre setzte sich Manuel Fariña für die Qualität der Weine seiner Heimat ein.
Aber erst als bekannte Winzerpersönlichkeiten (z.B Marcos Eguren) in den 1990er Jahren anfingen, Rebflächen in der Region zu kaufen, erkannten auch andere das Potenzial. Es setzte ein Wettrennen um die besten, möglichst alten Rebanlagen mit zum Teil noch wurzelechten Rebstöcken ein.

Innerhalb nur weniger Jahre wurde die DO dann für seine Spitzenweine berühmt. Gleichzeitig schnellte ebenso das gesamte Qualitätsniveau nach  oben.

FACTS

DO seit: 05/1987

Autonome Region: Castilla y León

Fläche: 5.768 ha

Winzer: 1.312

Kellereien: 48

Produktion: ca. 100.000 hl

 

Klima:

Kontinental mit atlantischen Einflüssen und recht trocken. Die Winter sind streng mit Frösten bis -10°C und langer Frostperiode. Die Sommer sind kurz, mit Höchsttemperaturen bei 40°C und mit beträchtlichen Temperaturunterschieden zwischen Tag und Nacht. Durchschnittstemperatur:  12–13°C
Niederschläge: 300–400 mm/m²
Sonnenscheinstunden:  2.600–3.000
Höhe: 650–825 m

 

Böden:

Dunkler Kalk auf sanft gewellten Hügeln. In den besten Lagen mit Schotter- und Kiesablagerungen.
 

Rebsorten:

Weiß

Malvasía, Verdejo

Rot

Tinta de Toro (Tempranillo), Garnacha Tinta